293 // Was, wenn dein Leben größer ist als deine aktuelle Vorstellung davon?

Heute ist es ist tatsächlich eine kleine Jubiläumsfolge. 6 Jahre Sparkle & Shine. 6 Jahre Podcast. 6 Jahre Gedanken teilen. Fragen stellen. Wachsen und Zweifeln und Mich zeigen. Episoden aufnehmen. Und das Nicht, weil dahinter ein großer Businessplan stand Sondern oft einfach… weil etwas durch mich in die Welt wollte. Weil da etwas war, das geteilt werden wollte. Und vielleicht bringt mich genau das zu der Frage, die mich gerade selbst sehr bewegt: Welche Dinge fühlen sich noch wirklich wahr an? Welche nähren dich? Welche kosten dich mehr Energie, als sie durch dich fließen lassen?

291 // Die innere Trance des Immer-Weiter

Jeder von uns kennt doch diesen Moment. Du setzt dich mit deinem Kaffee hin, vielleicht morgens, bevor der Tag richtig beginnt. Für einen kurzen Augenblick ist eigentlich alles ruhig. Und dann passiert etwas ganz Automatisches. Dir fällt wieder ein, was du noch erledigen musst. Eine Nachricht, auf die du antworten solltest. Ein Termin. Eine Rechnung. Etwas mit den Kindern. Ein Gespräch, das noch offen ist. Eine Sache, die du längst anfangen wolltest. Und obwohl gerade eigentlich gar nichts passiert, beginnt innerlich sofort Bewegung. Die Gedanken laufen los, der Körper spannt sich leicht an und du gehst gedanklich schon wieder den Tag durch. Du planst, du sortierst, du funktionierst weiter. Und dieser kleine Moment von Ruhe ist plötzlich wieder verschwunden. Und genau darüber möchte ich heute mit dir sprechen.

290 // Identität – Wer du glaubst zu sein, erschafft dein Leben

Es gibt ja Menschen, die verändern ihr Leben… und trotzdem stehen sie irgendwann wieder genau an dem Punkt, von dem sie dachten, sie hätten ihn längst hinter sich gelassen. Sie verdienen mehr Geld – und kurze Zeit später ist es wieder weg. Sie nehmen ab, fühlen sich endlich wohler in ihrem Körper – und ein paar Monate später ist alles wieder da. Sie finden die Liebe, nach der sie sich so lange gesehnt haben, und verlieren sie wieder, obwohl sie sich doch nichts sehnlicher gewünscht haben, als genau das zu erleben.

289 // Wähle dich! – Wie du lernst, wirklich für dich einzustehen

Du willst eigentlich Nein sagen, aber hörst dich Ja sagen. Du spürst ganz klar, dass etwas nicht richtig für dich ist – und bleibst trotzdem. Du erklärst dich zu viel, entschuldigst dich für Dinge, für die du dich nicht entschuldigen müsstest, passt dich an, schluckst Worte herunter und machst dich kleiner, damit es für andere leichter wird. Vielleicht kennst du das auch in diesen ganz alltäglichen Momenten. Und irgendwann sitzt du da mit diesem leisen, fast unangenehmen Gefühl in dir und fragst dich: Warum tue ich das eigentlich immer wieder? Warum stelle ich mich selbst so oft hinten an?Warum mache ich permanent Kompromisse, die mich jedes Mal ein kleines Stück weiter von mir selbst entfernen. Und genau darüber möchte ich heute mit dir sprechen.


288 // Trigger verstehen statt kontrollieren – der Schlüssel zu innerem Frieden

Kennst du diesen Moment, in dem dich etwas völlig unerwartet trifft?
Jemand sagt einen Satz… und plötzlich zieht sich etwas in dir zusammen. Vielleicht wirst du still. Vielleicht wütend. Vielleicht traurig. Und obwohl ein Teil von dir weiß, dass es „eigentlich gar nicht so schlimm ist“… fühlt es sich trotzdem unglaublich intensiv an. Als würde dieser eine Moment
viel mehr berühren, als er eigentlich sollte. Und vielleicht kennst du auch diesen kurzen Moment … dass du dich selbst dabei beobachtest und dir denkst: Warum trifft mich das noch so? Und wenn dann noch jemand sagt: jetzt hab dich nicht so.. dann wird es oft noch enger in dir. Weil da plötzlich nicht nur das Gefühl ist, sondern auch noch dieses leise Infragestellen. Dieses „Vielleicht stimmt wirklich etwas nicht mit mir“. Dieses Gefühl, zu sensibel zu sein. Zu emotional.
Und genau da passiert etwas, das so viele von uns ihr Leben lang begleitet: Wir beginnen, nicht nur unsere Reaktion zu hinterfragen…

287 // April-Energie – Wenn alles intensiver wird und du trotzdem bei dir bleiben darfst

Vielleicht spürst du es auch schon seit einer Weile.
Dass dieser April sich anders anfühlt. Dichter. Aufgeladener und Intensiver.
Fast so, als würde gleichzeitig etwas angeschoben, verdichtet und offengelegt werden.
Und ich möchte gleich zu Beginn etwas sagen, das mir wichtig ist:
Nein, du bildest dir das nicht ein. Das, was viele gerade spüren, ist nicht nur persönlich.
Es ist nicht nur „du bist gerade empfindlich“. Es ist nicht nur „du musst dich mal zusammenreißen“ oder „du denkst zu viel nach“. 

Dies heute ist eine kleine Sonderepisode zur momentanen Zeitqualität, denn es liegt tatsächlich etwas in der Luft.

286 // Wenn das Leben der anderen dich triggert

Da ist dieser leise Stich.
Da ist diese eine Person, die eigentlich nur ihr Leben lebt. Und plötzlich ist es da, dieses dumpfe Gefühl, das dich schwer werden lässt. Als wären die anderen längst unterwegs in einem Leben, das du dir auch wünschst, während du selbst noch versuchst, deinen Weg überhaupt klar zu erkennen.
Als hätten sie etwas verstanden, was dir noch fehlt.
Als wären sie weiter. Schneller. Richtiger.
Und vielleicht kennst du diesen Moment, in dem du dich eigentlich freuen willst…
aber stattdessen spürst du, wie sich etwas in dir zusammenzieht.


285 // Slowing Down – Die Kunst, dein Leben wieder wirklich zu erleben

Vielleicht kennst du dieses Gefühl. Du wachst morgens auf und irgendwie ist schon wieder Freitag. Der Januar war doch gerade erst. Und gefühlt ist der Frühlings schon vorbei, bevor er richtig begonnen hat. Oder Deine Kinder sind plötzlich größer. Und du selbst schaust in den Spiegel und denkst: Wann ist das passiert?
Und es ist nicht nur ein Zeitgefühl. Es ist dieses leise, nagende Empfinden fast wie ein Flüstern unter der Oberfläche: Ich lebe … aber erlebe ich mein Leben wirklich?

284 // Wenn lange nichts passiert und du trotzdem weitermachen darfst

Manchmal fühlt es sich so an, als würdest du alles geben.
Du bemühst dich. Du versuchst es immer wieder. Du zeigst dich. Und trotzdem bleibt das große Ergebnis aus. Und vielleicht hast du innerlich längst diesen Satz gedacht:
„Ich habe doch schon so viel gemacht.“ Warum fühlt es sich an, als müsste ich immer noch mehr tun? Und genau hier entsteht bei vielen Menschen irgendwann eine tiefe Erschöpfung.
Doch was, wenn genau hier ein Missverständnis liegt?