301 // Genieß, was da ist

Wie oft sind wir schon wieder auf dem Weg zum nächsten Ziel, während wir mitten in einem Leben stehen, das wir uns irgendwann einmal genauso gewünscht haben? Wir Menschen sind unglaublich gut im Wollen. Wir setzen uns Ziele, haben Visionen, manifestieren, planen und erschaffen. Und kaum ist etwas erreicht, wandert unser Blick schon wieder weiter. Zum nächsten Projekt. Zur nächsten Veränderung. Zu dem, was noch fehlt.

Aber wie gut sind wir eigentlich darin, das zu **genießen, was längst da ist?**

In dieser sehr persönlichen Episode nehme ich dich mit in einen Prozess, der bei mir durch die 300. Episode von Sparkle & Shine ausgelöst wurde. Ich spreche darüber, warum mich die ausbleibende Resonanz mehr getroffen hat, als ich zunächst wahrhaben wollte, und welche unbequemen Fragen dadurch plötzlich aufgetaucht sind: Warum erschaffe ich eigentlich? Wie viel Anerkennung brauche ich von außen? Und welche meiner Wünsche entstehen wirklich aus Freude – und welche vielleicht aus der Hoffnung, dass etwas im Außen mir endlich ein bestimmtes Gefühl gibt? Dabei bin ich auf eine Frage gestoßen, die seitdem sehr viel mit mir macht:

 **Wie viel von meinem heutigen ganz normalen Leben war eigentlich einmal ein Wunsch?*  Vielleicht brauchen wir gar nicht weniger Wünsche. Vielleicht dürfen wir nur wieder lernen, unsere erfüllten Wünsche zu bemerken. Zu erkennen, wo wir längst angekommen sind, ohne deshalb aufzuhören zu träumen. Und vielleicht bedeutet Zufriedenheit auch gar nicht, dass wir nichts mehr verändern wollen. Vielleicht können wir lieben, was da ist, und uns trotzdem nach etwas Neuem sehnen.

Diese Episode ist deshalb auch eine Einladung, für einen Moment nicht weiter nach vorne zu schauen, sondern dich in deinem eigenen Leben umzusehen. Und zu genießen, was längst da ist.

viel Spaß beim Hören,
Beate




✨ Das erwartet dich in dieser Folge: ✨

✨  Warum mich die Resonanz auf die 300. Podcast-Episode so tief getroffen hat

✨  Die unbequeme Frage, aus welchem inneren Ort unsere Wünsche wirklich entstehen

✨  Was Anerkennung mit unserem Erschaffen machen kann

✨  Der Unterschied zwischen **Wollen und Genießen**

✨   Warum wir uns so schnell an erfüllte Wünsche gewöhnen

✨   Die Frage: Wie viel von deinem heutigen Leben hast du dir früher einmal gewünscht?

✨  Warum Zufriedenheit nicht bedeutet, dass alles perfekt sein muss

✨  Wie Wertschätzung und der Wunsch nach Veränderung gleichzeitig existieren können

✨   Warum ich im September eine bewusste Pause einlege

✨   Was ich auf meiner Reise mit meinen Töchtern nach Bali und Japan wieder lernen möchte: wirklich dort zu sein, wo ich gerade bin


✨ Zitate aus der Episode: 


💬„
Vielleicht vergessen wir nicht unsere Wünsche. Wir vergessen nur, wenn sie sich erfüllt haben. Weil unser Blick längst wieder weitergewandert ist.“**

„Ich kann etwas wertschätzen und trotzdem merken, dass ich es anders möchte. Ich kann dankbar für einen Weg sein und trotzdem spüren, dass ich nicht genauso weitergehen möchte.“**

„Aber vergiss darüber nicht, dass so vieles von dem, was heute dein ganz normales Leben ist, irgendwann einmal etwas war, das du dir gewünscht hast.“


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💛 Teile diese Folge gerne mit einem Menschen, der sich gerade an sich selbst erinnern darf.
Und wenn du mir ein paar liebe Sterne bei Spotify oder Apple Podcasts dalässt, freut sich mein Herz riesig.

Bis zur nächsten Folge –
deine Beate ✨


P.S:

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